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Borderless-Camp in Bad Lausick

Mittwoch, 14. Oktober 2015 13:55 Uhr

Alte Rollschuhbahn, Glastener Straße , Bad Lausick

Ausländische und deutsche Jugendliche lernen andere Kulturen kennen

30 junge Menschen aus Syrien, Afghanistan, Albanien, Mazedonien, dem Libanon, Tunesien und Deutschland trafen sich kürzlich in Bad Lausick auf der Alten Rollschuhbahn. Das Flexible Jugendmanagement (FJM) beim Kinder- und Jugendring veranstaltete dort zum zweiten Mal das interkulturelle Camp „Borderless“ (grenzenlos).

Bei gemeinsamen Workshops kamen sich die Jugendlichen näher und lebten gelungene Integration vor. Sie zeigten, wie trotz Vorbehalten gegenüber unterschiedlichen Kulturen Gemeinschaft erfahren werden kann, schätzte Andreas Rauhut vom FJM ein. In gemeinsamer Runde stellten sich die Teilnehmer ihre Arbeiten aus den Workshops vor. Spontan bildeten sich dabei Tanzgruppen, die Tänze aus Syrien oder Afghanistan vorführten. Rauhut: „Alle Jugendlichen tauschten Kontakte aus und wollen weiter in Verbindung bleiben. Viele haben Interesse, einen Graffiti-Kurs weiter zu besuchen.“

Der 19-Jährige Baraa Abdul Munam aus Syrien, der jetzt in Grimma wohnt, erzählte: „Das war sehr beeindruckend. Durch die gute Stimmung in der Gruppe und die Hilfsbereitschaft untereinander habe ich mich gut aufgenommen gefühlt.“ Der Deutschen Eleonore Becker (14) aus Lauterbach hat am besten „der Graffiti-Workshop gefallen, so konnten wir – auch ohne dieselbe Sprache zu sprechen – gut unsere Gedanken ausdrücken.“ Der syrische Neu-Grimmaer Joud Haji Darwish bilanzierte: „Unser Zusammensitzen am Lagerfeuer war ein besonderes Erlebnis, weil man so einander näher kam und ganz ohne Internet zusammen Spaß hatte. Gemeinsam sangen wir viele Lieder aus den verschiedenen Ländern. Bei dieser guten Stimmung konnte man die Alltagsprobleme für ein Wochenende vergessen.“ Für Andreas Rauhut war die hohe Teilnehmerzahl des Projektes beeindruckend: „Das Wochenende zeigte – so einfach kann interkulturelle Begegnung sein.“

Gefördert wurde das Borderless-Camp von der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig. Die beteiligten Jugendlichen waren zwischen 15 und 23 Jahre alt. Neben der Fahrradwerkstatt soll die Alte Rollschuhbahn in Zukunft für weitere interkulturelle Aktivitäten genutzt werden, kündigte das FJM an. Wer bei den weiteren Aktivitäten der Borderless-Gruppe dabei sein möchte kann sich gern bei Andreas Rauhut (Mail: andreas.rauhut@fjm-lkleipzig.de) melden.

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