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Unser Kreisjugendforum- 0% Langeweile, 100% Teamgeist

Was ist geplant? Die Jugendsprecher_innen und Stellvertreter_innen der einzelnen Jugendfeuerwehren aus dem Altkreisgebiet Delitzsch, sind im Kreisjugendforum vereint und wollen mit drei Workshops (á 7 h) am 16.06., 01.09. und 17.11.2018 ihr gemeinsames Grundverständnis der Zusammenarbeit und interner Vernetzung schaffen. Als Schwerpunkte sollen ein Teambuilding zur Stärkung und Förderung der eigenen Beteiligung am Kreisjugendforum, die Rolle eines_r „Streitschlichter_in“, in der eigenen Jugendfeuerwehr wahrnehmen um Diskriminierung und Ausgrenzung effizienter zu begegnen und ein Kommunikationstraining zur besseren Vernetzung untereinander und um eigene Vorstellungen und Interessen besser vertreten und transparenter darstellen zu können, stehen.

Ausgangslage: In den Strukturen der Jugendfeuerwehren sollen im Normalfall Kinder und Jugendliche selbstbestimmt ihren Dienst gestalten können, frei über die eigenen Mittel verfügen und eigene Aktionen und Ausflüge planen. Sie sollten ebenfalls eine_n eigene_n Jugendsprecher_in wählen können und sich durch diesen in höheren Instanzen (Feuerwehrausschuss bei den Erwachsenen) vertreten fühlen, da er dort mit einer eigenen Stimme Stimmrecht hat und die Jugendgruppe nach außen hin vertritt. Dafür sollte ein Jugendsprecher aber befähigt sein oder durch ein Kreisjugendforum befähigt werden. Gleichwohl regelt eine Jugendordnung alle wichtigen Aspekte in der Feuerwehr mit seiner Untergruppierung in Kinder- und Jugendfeuerwehr. Eine solche demokratisch orientierte Jugendordnung erstellen die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehren im Optimalfall selbst.

Ziele: Mit dem Kreisjugendforum könnten die Jugendsprecher_innen der 40 Jugendfeuerwehren (sofern denn jede Jugendfeuerwehr eine_n gewählten Vertreter_in schickt) die einzelnen Vertreter_innen dazu befähigen, in Seminaren oder gemeinsamen Aktionen die Grundfertigkeiten zu erlernen und gezielt anzuwenden, die es benötigt, um Jugendlichen eine Stimme zu geben. Die Jugendsprecher_innen sollten das Kreisjugendforum als eine Art „Basar des Austausches“ für gute Ideen und Ansätze, sowie als Podium für eigene Probleme oder Lösungen sehen. In Form des Austausches und der Aktivierung der eigenen Stärken, kann ein Jugendforum die althergebrachten Strukturen der Erwachsenen durchbrechen und eigene, neue Ansätze erschaffen. Themen wie Mobbing, Mädchen vs. Jungen, Extremismus, Gewalt und Gleichberechtigung gegenüber Erwachsenen sollen diskutiert und bearbeitet (ausgetauscht) werden. Somit wird langfristig nicht die Landschaft, sondern die Kultur verändert, hin zu einer jugendgerechten Ehrenamtsarbeit von und mit Jugendlichen bei der Feuerwehr. Die Jugendfeuerwehren sind somit nicht länger „Ausbildungsorte der Freiwilligen Feuerwehr“, sondern ein Anlaufpunkt für die in vielen Orten fehlende Jugendarbeit, welche man aber damit nicht ersetzen, sondern nur ergänzen könnte. Die Mitglieder, vertreten durch ihren Jugendsprecher_innen in den Jugendfeuerwehren, erarbeiten sich selbst ein Grundverständnis für ihre eigenen Rechte, Anliegen und deren Umsetzung. Durch die drei geplanten Workshops im Projekt, kann das Engagement vor Ort durch die Jugendvertreter_innen und -gruppen gestärkt werden und zum Mitmachen von noch unbeteiligten Jugendlichen anregen, da geplant ist, dass die Jugendsprecher_innen als Multiplikator_innen das Gelernte mit in ihre Jugendfeuerwehren nehmen. Im Optimalfall werden durch die Ideen aus dem Kreisjugendforum die Jugendlichen in jedem Ort mit einer Jugendfeuerwehr gestärkt, ihre eigenen Interessen wahr zu nehmen und öffentlich nicht nur zu bekunden, sondern auch umzusetzen. Die Jugendfeuerwehren zeigen somit eine eigene Kultur der Vielfalt und Toleranz auf und werden im Ort als das wahrgenommen, was sie schon immer sein sollten, ein Platz für Jugendliche von Jugendlichen. Doch nicht nur das, die Teilnehmenden nehmen das Gelernte auch mit in alltägliche Begegnungen und können so gestärkt und gefestigt in ihrer Haltung mit dem erlangten Wissen auf komplizierte Situationen reagieren.

Veröffentlichungen? * Angedacht ist eine Handreichung (möglicherweise eine Art Projektmappe), welche die erarbeiteten Ziele des Projektes festhält und fortführen kann. * Zeitungsbeiträge und Veröffentlichungen * Einträge auf Facebook mit eigener „Gruppenseite“

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